City Business District

Zu Beginn der Matatufahrt hatte ich dem Fahrer gesagt an welcher Straße in der Innenstadt, dem sogenannten City Business District, ich raus möchte. Plötzlich hält das Matatu und mir wird bedeutet auszusteigen. Ich finde mich auf einer mehrspurigen Straße wieder. Die Autos rasen an mir vorbei. Es gibt keine Ampel oder einen sonstigen Übergang, um die Straße zu überqueren. Ich tu es den anderen Fußgängern gleich und warte eine Lücke im Verkehr ab. Ich biege in die Straße ein, die ich mir als nächste gemerkt habe. Der Weg danach mag mir aber nicht mehr einfallen. Was soll ich machen? Auf mein Handy schauen ist nicht so gut. Ich laufe die Straße entlang. Irgendwo muss doch dieses doofe Cafe sein, in dem ich verabredet bin. Ich finde es nicht. Auf der Straße sind nur Männer. Ich fühle mich nicht wohl. Ich weiß nicht wo ich hin muss und mir wurde gesagt, man soll niemals so aussehen als habe man sich verlaufen. Doch genau das scheint der Fall zu sein. Vielleicht habe ich mir doch die falsche Straße gemerkt? Ich laufe weiter die Straße entlang. Mir ist heiß. Ein Typ spricht mich an, ob er mir helfen könne. Es klingt nicht nach einem echten Angebot, sondern mehr nach einem Flirtversuch. Ich lehne ab und versuche dabei ruhig zu wirken. Er folgt mir weiter und redet auf mich ein bis ich ihm unfreundlich und unmissverständlich sage, dass ich alleine klar komme. Aber tu ich das? Mittlerweile bin ich auf einer weiteren großen Straße angekommen. Ah, links ist ein Supermarkt. Erst hier – hinter den Sicherheitsleuten am Eingang – traue ich mich mein Handy aus der Tasche zu holen. Das Cafe hätte genau auf der Straße liegen müssen. Wieso habe ich es nicht gefunden? Die selbe Straße will ich nicht zurück gehen. Dann laufe ich eben die Parallelstraße entlang und biege dann ein. Beim Einbiegen in eben jene Straße bereue ich es sofort: Ich erblicke eine Gruppe Männer, die offensichtlich nichts zu tun haben und an denen ich direkt vorbei laufen muss. Nur nichts anmerken lassen. In einem kleinen Laden hinter den Männern sehe ich eine Frau arbeiten. Ich gehe hinein und frage Sie nach dem Cafe. Ich will nun ganz sicher gehen. Sie erklärt mir die Richtung. Ich biege wieder auf die Straße ein, auf der ich begonnen habe. Da ich aber immer noch nicht das Cafe finde, spreche ich einen der Wachleute vor einer Bank an. Dieser ist sehr hilfsbereit und erklärt, dass das Cafe gleich um die Ecke liegt. Und, da ist es! Ich bin so erleichtert als ich endlich drin bin und die Straße hinter mir lassen kann.

Im Cafe lerne ich meine Kollegin kennen. Nach dieser Aufregung stärke ich mich mit einem Cookie Dough Milkshake, der tatsächlich nach rohem Cookieteig schmeckt.

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